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Hallo ihr Lieben!

Seid wir uns das letzte Mal gemeldet haben ist viel passiert! Zum Einen waren wir für ein paar Tage auf einer anderen Farm bei Nadine, die in Duisburg aufgewachsen ist und nach einem Praktikum hier in Namibia geblieben ist.  Sehr nette Familie mit 2 kleinen aufgeweckten Kindern, Julian und Maia, die sich sehr gefreut haben, jemanden zum Spielen zu haben. Von dem Stachelschwein, das vor unserem Bungalow nachts eigentlich immer herumgräbt, haben wir nichts gehört. Dafür haben wir ein totes auf dem Feld gefunden- vielleicht war es ja das gleiche? Es war angefressen von einem Honigdachs, ein sehr aggressives, kleines, eigentlich sehr niedliches Raubtier. In den paar Tagen, die wir dort waren, haben wir beim Schafe scheren zugeguckt und einige „echte namibische Sundowner“ erlebt. Es war interessant mal mit einer jungen Farmerin zu sprechen, die wie wir aus der Stadt kommt und noch nicht soooo lange in Namibias „Wildness“ lebt und ihre Ansichten zu hören. Ein weiteres Highlight: der zahme Eland Gretel, der einem sogar aus der Hand frisst. Elande sind die größten Antilopen (größer als Pferde) hier und eigentlich sehr selten und scheu. Da Gretel aber mit der Flasche großgezogen wurde ist ihre ganze Herde einigermaßen zutraulich und durch leckere Kameldornschoten anzulocken..Von einem Geparden haben wir leider nur die Fährte gesehen und deren Lieblingsbaum, den uns Bernd, Nadines Mann, gezeigt hat.

Nach unserem Aufenthalt bei Gaerdes hatten wir nicht viel Zeit um uns auf La Paloma wieder zu erholen. Schon ein paar Tage später haben wir unsere Sachen wieder gepackt und sind zum Etosha Nationalpark aufgebrochen – ein riesiges Gelände, in dem die Tiere in freier Wildbahn und ohne die Einflüsse des Menschen leben. Dementsprechend muss man sehr viel Glück haben auf diesem großen Gebiet manche  Tiere zu sehen. Nachdem wir schon groß Herden Springböcke, Zebras und Gnus gesehen haben, kamen nach einiger Zeit auch Giraffen und Elefanten dazu. Schon beeindruckend diese imposanten Tiere so hautnah miterleben zu können. Aus dem Auto darf man dort allerdings nichts aussteigen, da ansonsten die Möglichkeit besteht vom Löwen gefressen zu werden..^^ Die wollten wir natürlich auch gerne sehen, mussten aber lange darauf warten. Vorher hat Dörthe noch ein Nashorn entdeckt, was mehr oder weniger direkt neben der Straße stand. Aber das ist uns auch bei einem Elefanten passiert, der gerade die Pad überqueren wollte, und dem wir den Weg abgeschnitten haben. Wir haben ihn total übersehen und uns unglaublich erschrocken, weil die Teile ja wirklich riesig sind. Er ist dann sehr aggressiv hinter unserem Auto hergelaufen, sodass wir schon ein bisschen verängstigt waren.  Planung ist in Etosha auch nicht wirklich möglich. Am zweiten Tag ist zum Beispiel eine Herde aus Gnus, Zebras und Springböcken über die Straße gelaufen, sodass wir zunächst 10 Minuten stehen bleiben mussten, um sie passieren zu lassen. Kurz darauf haben wir ein Leute getroffen, die uns erzählt haben, dass zwei  Löwen ca.  „3 km von uns entfernt“ direkt neben der Pad liegen.  Wir waren ziemlich aufgeregt und voller Vorfreude, haben die Augen aufgehalten und alles abgesucht. Doch wir fuhren Kilometer um Kilometer, ohne auch nur ein winziges Anzeichen eines Löwen zu sehen. In dem ganzen Gras ist es aber auch unglaublich schwer die gut getarnten „Könige der Tiere“ zu entdecken! Die Enttäuschung war groß, als nach fünf Kilometern immer noch keiner in Sicht war. Wir wussten zwar, dass man Glück haben muss, um Löwen zu sehen, aber wir wollten vielleicht die einzige Chance in unserem Leben diese Tiere mal frei und wild zu erleben doch auch gerne nutzen. Und nach Afrika fliegen ohne Löwen zu sehen!?- Schon ein bisschen doof... Doch wir zwei sind ja echte Glücksschweine:  Nach 13km entdeckten wir das wunderschöne Pärchen doch noch! Verschlafen lagen sie im Gras, vollkommen unbeeindruckt von den vorbeifahrenden Touristen. Leider ein bisschen weit weg- aber immerhin- es waren Löwen! Doch unsere Glückssträhne riss ja bis zum Ende nicht ab, also konnten wir auch noch 8 weitere Löwen direkt neben der Pad bestaunen, wie sie dabei waren eine Giraffe zu verputzen. Das hat vielleicht gestunken! Als wir überglücklich dachten- ja, jetzt hat es sich gelohnt, wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten kam noch ein weiterer Höhepunkt vollkommen unerwartet hinzu. Ein Leopard! Das hatten selbst Volker und Ursi noch nie erlebt, obwohl sie schon oft in Etosha waren und Ursi sogar einige Jahre dort gelebt hat! Ein wunderschönes Tier mit seiner Zeichnung. Ihr seht: Wir haben einen sehr erfolgreichen Kurzurlaub hinter uns, bei dem natürlich auch viele wunderschöne Fotos entstanden sind, die wir allen die möchten gerne zeigen, wenn wir wieder da sind.

So, das wars erstmal.

15.8.12 20:43
 


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