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So, nun haben wir doch auch nochmal die Zeit gefunden uns zu melden. Nach wie vor genießen wir es hier  total! Gerade zum Beispiel auf einem sandigen Weg mitten auf dem Hof auf einer Plastikplane liegend. Wir freuen uns schon drauf Volkers Reaktion zu sehen, wenn er rauskommt.

Nach und nach werden wir immer mehr ins Farmleben involviert. Den Landcruizer auf den Sandpads zu beherrschen ist zwar noch etwas schwierig, aber wir werden besser. So langsam können wir uns auch auf der  5000ha großen Farm orientieren. Meistens zumindest... Konfrontiert wurden wir beispielsweise mit einem im Zaun steckenden Ochsen, dessen Haut bis auf die Knochen abgescheuert war. Auch unser „Pflegepferd“ Beauty, das wir jeden Tag verarztet haben, weil es eine riesige Wunde hatte ist knapp dem Tot entronnen. Nachdem wir sie zu siebt hochgehieft, und 2 Stunden im Dunkeln auf dem Hof herumgeführt hatten, hatte sich ihre Kolik zum Glück einigermaßen gelegt.

Apropos Nacht- Der Sternenhimmel hier ist atemberaubend. Leider können wir ihn irgendwie nicht fotografieren, man sieht nur schwarz auf den Fotos, und das kennt man ja aus Deutschland.

Neulich lief ein Lamm frei auf dem Hof herum, was die drei Hunde natürlich mit Vergnügen verfolgten. Als wir beide versuchten es zu fangen, uns aber nicht trauten richtig zu zupacken, da wir Angst hatten es zu zerquetschen, wurden wir von Wilhelm und Tina, zwei schwarzen Arbeitern, die dem Volke der Buschmänner angehören, total ausgelacht. Deprimierend wurde es, als es Wilhelm mit 2 Schritten gelang das dumme Lamm zu fangen und zu seiner Mutter zurück zu bringen. Gott sei Dank vor den Hunden. In der Woche zuvor hatten die Hunde nämlich bereits ein Lamm gefangen.

Auch mit den Pferden haben wir inzwischen angefangen zu arbeiten. Zur besonderen Freude von Dörthe. Da Mareike, die Tochter, in den nächsten Tagen zurück nach Südafrika fliegt um ihr Studium fortzusetzen, hat sie uns die Aufgabe übertragen, eines ihrer jungen Pferde weiter einzureiten. Na das kann ja was werden...

Um Mareike zum Flughafen zu bringen, werden wir am Wochenende alle zusammen nach Windhoek fahren. Wir beide haben das Glück bei Almuth, der Tochter von Volker, die wir bereits kennenlernen durften unterzukommen. Wir haben wirklich Glück, die lieben Dieckhoffs gefunden zu haben!

So richtig haben wir noch gar nicht von unserer Gastfamilie erzählt. Volker, der Vater ist ein leidenschaftlicher Farmer. Er zeigt und erklärt uns super viel über das Leben hier, was für uns natürlich von großem Vorteil ist. Ursi ist die herzliche Mutter, die uns allerlei Haushaltstipps zur Hand gibt. Die gesamte Familie ist sehr humorvoll und lacht sogar über unsere dummen Flachwitze, weshalb wir uns hier von Anfang an sehr wohl fühlen. Mit Mareike, der Tochter der beiden, verstehen wir uns auch sehr gut. Umso blöder ist es, dass sie am Sonntag schon weg ist.  Doch zu dem Kapitel Kinder müssen wir noch einiges hinzufügen. Dieckhoffs sind aus zwei Familien zusammengewürfelt und Mareike ist, diejenige die mit allen blutsverwand ist. Da sind dann noch die Kinder von Ursi Michelle, bei der wir die ersten Tage auf Dabis verbracht haben und Heiko, der zusammen mit Petra in Windhoek wohnt. Volkers Kinder,  Silke, Almuth, Olaf und Karsten, haben wir bis jetzt bis auf Almuth nur auf Fotos gesehen. Sehen aber alle super nett aus.  Die neun Enkelkinder werden wir wohl noch kennenlernen, wenn diese in ihren Ferien zu Oma und Opa auf die Farm kommen.

Heute morgen waren wir auf einer Rinderversteigerung, bei der auch welche von unseren Rindern zum Verkauf angeboten wurden. Es war eine richtige Versteigerung, wo die Rinder in eine Tribüne getrieben wurden und die Leute drum herum saßen und möglichst unauffällig per Handzeichen mitgeboten haben. Beeindruckend war die Versteigerungskommission. Der Sprecher hat so schnell geplappert, wir konnten kaum was verstehen. So, jetzt wird gleich erstmal weitergearbeitet und dann Mareikes leckerer Frankfurter Kranz aufgegessen wird, der nach einem Rezept unserem mitgebrachten Kochbuch gebacken wurde. Wobei Ursi auch so ein Rezept dafür gehabt hätte. Es ist schon komisch, wie Deutsch hier alles noch ist. Nur halt ein bisschen gemischt mit Afrika. Essen ist ein gutes Beispiel: Hier werden statt Schweineschnitzel Orixschnitzel und statt Rinderroulladen Kuduroulladen gekocht.

Jetzt wird der Frankfurter Kranz gegessen!

20.7.12 16:10
 


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