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Hallo ihr Lieben!

Lang ist‘s her, dass wir uns das letzte Mal gemeldet haben und bald ist die Zeit hier auch schon rum. Aber fangen wir vorne an.

Volker war ja für 10 Tage in Deutschland, weil seine Mutter gestorben ist. In dieser Zeit waren wir alleine mit Ursi auf der Farm und haben den Betrieb mehr oder weniger alleine organisiert. Nur in der Kommunikation war das manchmal eher schwierig. Wir haben zwar probiert Afrikaans zu lernen und können mittlerweile auch einige Sätze sprechen, doch das dauert leider noch ein bisschen lange.

In diesem Zeitraum haben wir auch eine Wanderung über die Fahrt gemacht. Alle Farmer hier haben uns dafür zwar für bekloppt erklärt, aber es war eine ziemlich coole Erfahrung, die Farm auch mal zu Fuß erkunden zu können. Es war schon aufregend, wenn man sich vorgestellt hat, dass man einem wilden Tier über den Weg laufen könnte und mit nichts geschützt ist außer einem Stock vielleicht. Aber  gefährliche Tiere gibt es hier wirklich sehr selten und wir haben auch keines gesehen. Dafür einige Kudus, an die wir sehr nah heranpirschen konnten. Insgesamt haben wir 34km lang mit Sand und Sonne gekämpft, bevor wir vollkommen erschöpft am Nachmittag wieder auf der Farm waren. Nett wie Ursi ist, hat sie uns ein warmes Abendessen vorbereitet.

In der Woche darauf waren 6 der 9 Enkelkinder zu Besuch. Natürlich gab es die ein oder andere Heulerei und Petzerei, aber eigentlich war es eine sehr fröhliche muntere Bande. Wir haben viel Fußball gespielt und den 2 ältesten Autofahrstunden gegeben – sie sind ja schließlich schon 10 und 12, da muss man aber langsam mal fahren können! Ja, so läuft das hier bei den Farmern. Wenn die Kinder mit 17 eine Theorieprüfung bestanden haben, dürfen sie auch schon ohne praktische Stunden in Begleitung der Eltern auf den öffentlichen Pads fahren- das sind dann sozusagen die Fahrstunden.

Am Wochenende war dann Sporttag in Osire (ein Farmerverein in der Nähe), wo Leute von überall zusammengekommen sind. Jeder Farmerverein, der wollte hat eine Mannschaft gestellt. Wir waren für Ursis und Volkers Farmerverein „Imkerhof“ gemeldet. Die Hauptsportart, in der sich alle gemessen haben, war Volleyball (leider haben wir da nur verloren). Erfolgreicher (3. Platz) waren wir in den anderen kleinen Spielchen wie Jugskei (so eine Art Keulen Zielwurf), Bookdrollspuik (mit Oryxkacke weitspucken und jaaaa, auch das haben wir mitgemacht!!!), Gummistiefelweitwurf, Eierweitwerfen und heile fangen und so ein Spiel, wo man Bänder auf Leitersprossen werfen musste. Am Abend war noch ein bisschen Party. Wir wurden sogar mehrmals zum Tanzen aufgefordert. Hier tanzen alle so einen lustigen Tanz, wo die Frau dem Mann über das Knie gelegt wird und so- selbst die jungen Leute.

Ohne lange Pause ging es dann weiter nach Swakopmund. Diese Stadt (30.000 Einwohner) ist deshalb so besonders, weil hier die Namib an den Atlantik grenzt. Ziemlich beeindruckend die Sandmassen auf der einen und die Weite des Meeres auf der anderen Seite. Swakop liegt praktisch in der Wüste, trotzdem ist das Wetter eher unbeständig und kalt aufgrund der Küste. Es sei denn man hat Glück (so wie wir die letzten Tage) und es wird einigermaßen warm, sodass man auch schwimmen gehen kann. OK, es war relativ kalt und wir waren die einzigen in Bikini weit und breit, aber dafür waren wir auch die einzigen, die mit wilden Delphinen geschwommen sind. Ein unvergesslicher Augenblick.  Doch das war nicht der einzige Kontakt mit außergewöhnlichen Tieren. Auf der einzigen Kamelfarm Namibias, die von einer süßen alten Dame alleine betrieben wird, haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sind auf Kamelen geritten. Mit einem Pferderitt ist das aber überhaupt nicht zu vergleichen. Man sitzt unglaublich hoch und wir geschaukelt wie auf einem Schiff.

Und da wären wir auch schon bei Walvis Bay angekommen. Dies ist eine Nachbarstadt von Swakop, die nicht sonderlich schön ist. Dafür gibt es ein großes Angebot von Katamaranfahrten. Das wollten wir uns nicht entgehen lassen, zumal  10km von der Küste entfernt tausende Robben auf einer Sandbank liegen. Außerdem kann man mit sehr viel Glück Wale und mit Glück Delphine sehen. Wir hatten Glück, sodass uns der ein oder andere Delphin begegnet ist. Außerdem fette Robben auf dem Schoß und Pelikane, die uns fast die Mützen vom Kopf gehauen haben.

Die Wüste haben wir natürlich auch erkundet. So wie man in Etosha die Big 5 von Namibia betrachten kann, gab es in der Wüste die Little 5 zu betrachten, die wir auch alle zu Gesicht bekommen haben. Darunter sind ein Chamäleon, ein beinah durchsichtiger Gecko, eine Blindschleiche, ein Spinne ( die tanzende, weiße Dame genannt) und eine Eidechse. Logischerweise haben wir diese Tiere unter dem Sand nicht erspähen können, dafür benötigten wir Chris, unseren erfahrenen und witzigen Tourguide, der uns nicht nur sehr viel gezeigt sondern auch allerhand über das Leben und Überleben der Tiere erzählt hat. Sehr cool war auch einen 4x4 Drive gemacht durch die Wüste , was ein bisschen so ist wie Achterbahn fahren. Auf der anderen Seite wirken die geschwungenen Duenen jedoch auch beruhigend (<- das kommt von Doerthe).

Gegen Ende waren wir auf dem Geburtstag der Drillinge eingeladen. Die Jungs sind 9 geworden und haben eine Cocktailparty mit 20 anderen geschmissen. Langweilig ist es nicht geworden, zumal irgendwann nur noch „Feuer!“ geschrien wurde. In Anbetracht der Tatsache,dass Kintschers eine Tischlerei führen und bei ihnen praktisch alles aus Holz ist, war das weniger witzig. Aber es ist zum Glueck nichts weiter passiert, ausser, dass die Tischdecke angebrannt ist. Und die Laterne, die die Ursache fuer das Chaos und das Geschrei war.

Inzwischen sind wir wieder auf der Farm und geniessen unsere letzten Tage zuhause. Wobei es morgen auch schon wieder einen Kurzurlaub zum Waterberg gibt. Juchu!

Es dauert ja auch schon nicht mehr lange, bis wir euch und ihr uns wiederhabt. und dann koennen wir euch alles live erzaehlen und euch schoene Fotos zeigen.

9.9.12 20:37


Hallo ihr Lieben!

Seid wir uns das letzte Mal gemeldet haben ist viel passiert! Zum Einen waren wir für ein paar Tage auf einer anderen Farm bei Nadine, die in Duisburg aufgewachsen ist und nach einem Praktikum hier in Namibia geblieben ist.  Sehr nette Familie mit 2 kleinen aufgeweckten Kindern, Julian und Maia, die sich sehr gefreut haben, jemanden zum Spielen zu haben. Von dem Stachelschwein, das vor unserem Bungalow nachts eigentlich immer herumgräbt, haben wir nichts gehört. Dafür haben wir ein totes auf dem Feld gefunden- vielleicht war es ja das gleiche? Es war angefressen von einem Honigdachs, ein sehr aggressives, kleines, eigentlich sehr niedliches Raubtier. In den paar Tagen, die wir dort waren, haben wir beim Schafe scheren zugeguckt und einige „echte namibische Sundowner“ erlebt. Es war interessant mal mit einer jungen Farmerin zu sprechen, die wie wir aus der Stadt kommt und noch nicht soooo lange in Namibias „Wildness“ lebt und ihre Ansichten zu hören. Ein weiteres Highlight: der zahme Eland Gretel, der einem sogar aus der Hand frisst. Elande sind die größten Antilopen (größer als Pferde) hier und eigentlich sehr selten und scheu. Da Gretel aber mit der Flasche großgezogen wurde ist ihre ganze Herde einigermaßen zutraulich und durch leckere Kameldornschoten anzulocken..Von einem Geparden haben wir leider nur die Fährte gesehen und deren Lieblingsbaum, den uns Bernd, Nadines Mann, gezeigt hat.

Nach unserem Aufenthalt bei Gaerdes hatten wir nicht viel Zeit um uns auf La Paloma wieder zu erholen. Schon ein paar Tage später haben wir unsere Sachen wieder gepackt und sind zum Etosha Nationalpark aufgebrochen – ein riesiges Gelände, in dem die Tiere in freier Wildbahn und ohne die Einflüsse des Menschen leben. Dementsprechend muss man sehr viel Glück haben auf diesem großen Gebiet manche  Tiere zu sehen. Nachdem wir schon groß Herden Springböcke, Zebras und Gnus gesehen haben, kamen nach einiger Zeit auch Giraffen und Elefanten dazu. Schon beeindruckend diese imposanten Tiere so hautnah miterleben zu können. Aus dem Auto darf man dort allerdings nichts aussteigen, da ansonsten die Möglichkeit besteht vom Löwen gefressen zu werden..^^ Die wollten wir natürlich auch gerne sehen, mussten aber lange darauf warten. Vorher hat Dörthe noch ein Nashorn entdeckt, was mehr oder weniger direkt neben der Straße stand. Aber das ist uns auch bei einem Elefanten passiert, der gerade die Pad überqueren wollte, und dem wir den Weg abgeschnitten haben. Wir haben ihn total übersehen und uns unglaublich erschrocken, weil die Teile ja wirklich riesig sind. Er ist dann sehr aggressiv hinter unserem Auto hergelaufen, sodass wir schon ein bisschen verängstigt waren.  Planung ist in Etosha auch nicht wirklich möglich. Am zweiten Tag ist zum Beispiel eine Herde aus Gnus, Zebras und Springböcken über die Straße gelaufen, sodass wir zunächst 10 Minuten stehen bleiben mussten, um sie passieren zu lassen. Kurz darauf haben wir ein Leute getroffen, die uns erzählt haben, dass zwei  Löwen ca.  „3 km von uns entfernt“ direkt neben der Pad liegen.  Wir waren ziemlich aufgeregt und voller Vorfreude, haben die Augen aufgehalten und alles abgesucht. Doch wir fuhren Kilometer um Kilometer, ohne auch nur ein winziges Anzeichen eines Löwen zu sehen. In dem ganzen Gras ist es aber auch unglaublich schwer die gut getarnten „Könige der Tiere“ zu entdecken! Die Enttäuschung war groß, als nach fünf Kilometern immer noch keiner in Sicht war. Wir wussten zwar, dass man Glück haben muss, um Löwen zu sehen, aber wir wollten vielleicht die einzige Chance in unserem Leben diese Tiere mal frei und wild zu erleben doch auch gerne nutzen. Und nach Afrika fliegen ohne Löwen zu sehen!?- Schon ein bisschen doof... Doch wir zwei sind ja echte Glücksschweine:  Nach 13km entdeckten wir das wunderschöne Pärchen doch noch! Verschlafen lagen sie im Gras, vollkommen unbeeindruckt von den vorbeifahrenden Touristen. Leider ein bisschen weit weg- aber immerhin- es waren Löwen! Doch unsere Glückssträhne riss ja bis zum Ende nicht ab, also konnten wir auch noch 8 weitere Löwen direkt neben der Pad bestaunen, wie sie dabei waren eine Giraffe zu verputzen. Das hat vielleicht gestunken! Als wir überglücklich dachten- ja, jetzt hat es sich gelohnt, wir haben alles gesehen, was wir sehen wollten kam noch ein weiterer Höhepunkt vollkommen unerwartet hinzu. Ein Leopard! Das hatten selbst Volker und Ursi noch nie erlebt, obwohl sie schon oft in Etosha waren und Ursi sogar einige Jahre dort gelebt hat! Ein wunderschönes Tier mit seiner Zeichnung. Ihr seht: Wir haben einen sehr erfolgreichen Kurzurlaub hinter uns, bei dem natürlich auch viele wunderschöne Fotos entstanden sind, die wir allen die möchten gerne zeigen, wenn wir wieder da sind.

So, das wars erstmal.

15.8.12 20:43


Gerade sind wir in Windhoek bei Almuth. Die Familie ist sehr nett und wir fuehlen uns sehr wohl. Schade, dass wir morgen schon wieder fahren! Heute haben wir eine exklusive Rundtour durch Windhoek bekommen. Die Stadt hat nicht so sehr viele aufregende Sehenswuerdigkeiten. Die in den Reisefuehrern beschriebenen Highlights waren kleine Statuen oder haessliche Haeuser. Eindrucksvoll, wenn auch nicht im positiven Sinne, war jedoch Katutura, das riesengrosse 'Viertel', wo nur Schwarze wohnen. Dort standen Blechhuette an Blechhuette. 200 000 Leute, zwei Drittel der gesamten Windhoeker Bevoelkerung! An der asphaltierten! Strasse gab es sogar einige "Laeden", Blechhuetten mit Grafitti besprueht, das als Ladenschild dient. Merkwuerdigerweise war es jedoch recht sauber dort und auch unerwartet friedlich. Dennoch schockierend, wie solch eine Armut so nah neben den ganzen verpanzerten Protzvillen existieren kann Aus Sicherheitsgruenden sind wir auch nur mit dem Auto durchgefahren und die Maenner mussten mitkommen, da sich Ursi und Almuth allein mit uns nicht dorthin trauen. Vielleicht war man dadurch auch ein wenig distanziert von dem ganzen Geschehen. Es war naemlich viel los. Lauter buntgekleidete Menschen, die Einkaeufe schleppen, Autos waschen, auf der Strasse spielen,...-oder auch einfach nur faul herumsitzen... Naja, wie dem auch sei. Wir hatten gehofft, dass wir hier noch ein paar Fotos hochladen koennen, da das Internet wesentlich schneller ist, aber wir sind uns nicht sicher, ob das klappt.
22.7.12 21:51


So, nun haben wir doch auch nochmal die Zeit gefunden uns zu melden. Nach wie vor genießen wir es hier  total! Gerade zum Beispiel auf einem sandigen Weg mitten auf dem Hof auf einer Plastikplane liegend. Wir freuen uns schon drauf Volkers Reaktion zu sehen, wenn er rauskommt.

Nach und nach werden wir immer mehr ins Farmleben involviert. Den Landcruizer auf den Sandpads zu beherrschen ist zwar noch etwas schwierig, aber wir werden besser. So langsam können wir uns auch auf der  5000ha großen Farm orientieren. Meistens zumindest... Konfrontiert wurden wir beispielsweise mit einem im Zaun steckenden Ochsen, dessen Haut bis auf die Knochen abgescheuert war. Auch unser „Pflegepferd“ Beauty, das wir jeden Tag verarztet haben, weil es eine riesige Wunde hatte ist knapp dem Tot entronnen. Nachdem wir sie zu siebt hochgehieft, und 2 Stunden im Dunkeln auf dem Hof herumgeführt hatten, hatte sich ihre Kolik zum Glück einigermaßen gelegt.

Apropos Nacht- Der Sternenhimmel hier ist atemberaubend. Leider können wir ihn irgendwie nicht fotografieren, man sieht nur schwarz auf den Fotos, und das kennt man ja aus Deutschland.

Neulich lief ein Lamm frei auf dem Hof herum, was die drei Hunde natürlich mit Vergnügen verfolgten. Als wir beide versuchten es zu fangen, uns aber nicht trauten richtig zu zupacken, da wir Angst hatten es zu zerquetschen, wurden wir von Wilhelm und Tina, zwei schwarzen Arbeitern, die dem Volke der Buschmänner angehören, total ausgelacht. Deprimierend wurde es, als es Wilhelm mit 2 Schritten gelang das dumme Lamm zu fangen und zu seiner Mutter zurück zu bringen. Gott sei Dank vor den Hunden. In der Woche zuvor hatten die Hunde nämlich bereits ein Lamm gefangen.

Auch mit den Pferden haben wir inzwischen angefangen zu arbeiten. Zur besonderen Freude von Dörthe. Da Mareike, die Tochter, in den nächsten Tagen zurück nach Südafrika fliegt um ihr Studium fortzusetzen, hat sie uns die Aufgabe übertragen, eines ihrer jungen Pferde weiter einzureiten. Na das kann ja was werden...

Um Mareike zum Flughafen zu bringen, werden wir am Wochenende alle zusammen nach Windhoek fahren. Wir beide haben das Glück bei Almuth, der Tochter von Volker, die wir bereits kennenlernen durften unterzukommen. Wir haben wirklich Glück, die lieben Dieckhoffs gefunden zu haben!

So richtig haben wir noch gar nicht von unserer Gastfamilie erzählt. Volker, der Vater ist ein leidenschaftlicher Farmer. Er zeigt und erklärt uns super viel über das Leben hier, was für uns natürlich von großem Vorteil ist. Ursi ist die herzliche Mutter, die uns allerlei Haushaltstipps zur Hand gibt. Die gesamte Familie ist sehr humorvoll und lacht sogar über unsere dummen Flachwitze, weshalb wir uns hier von Anfang an sehr wohl fühlen. Mit Mareike, der Tochter der beiden, verstehen wir uns auch sehr gut. Umso blöder ist es, dass sie am Sonntag schon weg ist.  Doch zu dem Kapitel Kinder müssen wir noch einiges hinzufügen. Dieckhoffs sind aus zwei Familien zusammengewürfelt und Mareike ist, diejenige die mit allen blutsverwand ist. Da sind dann noch die Kinder von Ursi Michelle, bei der wir die ersten Tage auf Dabis verbracht haben und Heiko, der zusammen mit Petra in Windhoek wohnt. Volkers Kinder,  Silke, Almuth, Olaf und Karsten, haben wir bis jetzt bis auf Almuth nur auf Fotos gesehen. Sehen aber alle super nett aus.  Die neun Enkelkinder werden wir wohl noch kennenlernen, wenn diese in ihren Ferien zu Oma und Opa auf die Farm kommen.

Heute morgen waren wir auf einer Rinderversteigerung, bei der auch welche von unseren Rindern zum Verkauf angeboten wurden. Es war eine richtige Versteigerung, wo die Rinder in eine Tribüne getrieben wurden und die Leute drum herum saßen und möglichst unauffällig per Handzeichen mitgeboten haben. Beeindruckend war die Versteigerungskommission. Der Sprecher hat so schnell geplappert, wir konnten kaum was verstehen. So, jetzt wird gleich erstmal weitergearbeitet und dann Mareikes leckerer Frankfurter Kranz aufgegessen wird, der nach einem Rezept unserem mitgebrachten Kochbuch gebacken wurde. Wobei Ursi auch so ein Rezept dafür gehabt hätte. Es ist schon komisch, wie Deutsch hier alles noch ist. Nur halt ein bisschen gemischt mit Afrika. Essen ist ein gutes Beispiel: Hier werden statt Schweineschnitzel Orixschnitzel und statt Rinderroulladen Kuduroulladen gekocht.

Jetzt wird der Frankfurter Kranz gegessen!

20.7.12 16:10


20.7.12 16:04


Erstes Lebenszeichen

Hallo Ihr!

Leider konnten wir unseren Blog, den Doerthe schon in Deutschland fertig gemacht hat hier nicht oeffnen, deswegen ist dieser auch nicht so superschoen. Hier nochmal die erste Mail jetzt  auch in Blogform:

 Hallo Welt!
Oder ihr, die ihr, die Ehre habt unseren Blog lesen zu duerfen...:P
Hier nun eine erste Berichtserstattung aus Afrika. Gesehen haben wir schon viel. Mehr Tiere, weniger Menschen... Aber Taube, Perlhuehner, Pfefferfresser, Bienenfresser, Hunde, Pferde, Katzen, Kuehe, Esel, Ameisen, Riesenspinnen, Warzenschweine, Stachelschweine, Erdschweine, Mangusten, Kudus, Oryx, Steinboecke, Schakale und Affen, also Paviane und Giraffen sind ja auch viel interessanter. Ihr seht, unser Humor bleibt auch auf der Suedhalbkugel bestehen und wir konnten es kaum glauben, dass die Tochter Mareike genau dieselben bloeden Sprueche bringt wie wir. Fotos von den Tieren folgen.
Eigentlich haben wir aber auch schon ganz schoen viele Menschen gesehen, da wir in den ersten Tagen auf der Farm Dabis geholfen haben einen Chor mit 50 Leuten zu bewirtschaften. Vom Flug aus ging es direkt dorthin, 500km in den Sueden ueber Pad (Schotterpiste), wo gut  und gerne mal 100 oder 120 gefahren wird und man bei entgegenkommenden Fahrzeugen Probleme hat vor lauter Staub den Weg zu erkennen. Die Leute hier sind alle sehr herzlich und wenn sich mal die Nachbarn auf der Pad treffen, wird zunaechst eine Stunde gelabert... Es ist auch einfach wahnsinnig, wie weit man gucken kann und einfach nichts kommt ausser Bueschen und Blaettern und Sand. Und wenn man die Augen offenhaelt coole Tiere. Aber zum Einkaufen fahert man gut und gerne mal eine Stunde und wegen der Schotterpiste braucht man immer 3 Ersatzraeder im Auto.
Hier wird fast alles selbst hergestellt. Wurst, Mehl, Saft, Brot und und und. Wir essen hier viel Antilope und Pap. Aber das ist alles auch wirklich sehr lekker! Unser gesamter Aufenthalt ist lekker! Genau wie das schlafen, gehen, arbeiten – einfach alles!
Lekker heisst soviel wie gut oder spassig, aber an die Sprache muessen wir uns noch ein biggi gewoehnen. Genauso wie an die Klippen auf der Pad. Ins Farmleben werden wir schon voll eingebunden, unsere erste Postenfahrt haben wir heile ueberstanden und es werden noch viele weitere Folgen. Bereits heute wurden wir auf alle Eventualitaeten vorbereitet, falls wir mal alleine auf „la Paloma“ sein sollten. Wirklich alleine ist man nie, da hier jede Menge Arbeiter rumlaufen, denen wir leider nur Guten Morgen, Bitte und Vielen Dank sagen koennen, da sie nur Afrikaans sprechen. Dies ist dem Niederlaendischen aber relativ ahenlich, sodass wir zumindest etwas verstehen koennen. Das wars fuers erste, wir essen jetzt lekker...


Natuerlich ist seitdem schon wieder einiges passiert. Volker erzaehlt uns sehr viel ueber duie Farmerei in Namibia, seine politischen Interessen und so weiter, weil er moechte, dass wir uns auskennen, bevor wir anfangen richtig zu arbeiten. Das kommt uns sehr entgegen auch viel ueber Land und Leute zu lernen, anstatt den ganzen Tag nur Holz zu hacken (das haben wir bis jetzt naemlich noch nie..) Aber es ist nicht so, dass wir den ganzen Tag faul herumsitzen. Manchmal legen wir uns hin, auch wenn wir es nicht wollen.. Ansonsten treiben wir hier Schafe, Kuehe und Pferde ueber den Hof oder werden von denen getrieben..Bei einer der Postenfahrten haben wir dann auch mal festgestellt, dass die Sonne hier mittags ehr im Norden steht. Haette Volker uns mit der Karte auf der 5.000ha Farm ausgesetzt, waeren wir vermutlich in die falsche Richtung gelaufen. Das es auch in Afrika kalt werden kann und warme Duschen angenehmer sind als Eiswasser haben wir auch am eigenen Leib schmerzlich festgestellt. Wir werden bestimmt nicht mehr vergessen unseren Donkey einzuheizen...

10.7.12 20:55





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